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13.10.07 - NEIN zu Pelz bei Wöhrl
Pelz ist leider immer noch ein Thema, egal ob auf Modeschauen in den Fashion Metropolen oder in
noblen Bekleidungsgeschäften. Pelz wird getragen als Accessoire, als Pelzbesatz am Kragen,
Stiefeln, Mützen oder Schals. Pelz ist immer mit dem Leiden und dem Tod von empfindsamen
Lebewesen verbunden. Heutzutage gibt es genug Alternativen zu Pelz, niemand muss sich mit toten
Tieren kleiden oder gar schmücken. Weil auch wir von Menschen für Tierrechte, AG
Würzburg dieser Meinung sind und mit unserer Tierrechtsarbeit aktiv gegen den Pelzhandel
vorgehen möchten, haben wir am Samstag, 13.10., am Vierröhrenbrunnen in der Innenstadt
unseren 1. reinen Anti-Pelz Infostand veranstaltet. Der Standplatz direkt vor der Wöhrl
Filiale war strategisch gut, denn auch Wöhrl verkauft Jacken mit Pelzbesatz. Mit diesem
Infostand wollten wir die Bevölkerung aufklären über das millionenfache Leid der
sogenannten "Pelztiere", die auf Farmen unter den graumsamsten Bedingungen vor sich
hinvegetieren, bis sie schließlich per Genickbruch, Gas oder Stromschlag ermordet werden...
für die Mode! Weltweit 40 Millionen Individuen pro Jahr. In Deutschland gibt es noch fast
30 "Pelzfarmen", auf denen vorwiegend Nerze ihr Leben lassen. Wir legten reichlich
Infobroschüren zum Thema Pelz und "Pelztiere" aus, man konnte Aufkleber oder
Buttons kaufen, um seine Meinung öffentlich zu tragen. Ebenso haben wir den PassantInnen
von den bisherigen Erfolgen der Antipelzbewegung in Deutschland berichtet: immer mehr
Kaufhäuser und Modeketten wir Peek&Cloppenburg oder C&A sind aus dem blutigen
Geschäft mit Pelz ausgestiegen. Um den BürgerInnen das Thema anschaulich näher
zu bringen, haben wir den Infostand reich "geschmückt" und mit Pelzen von
verschiedenen Tieren, an denen "Blut" (rote Farbe) haftet, behängt. Nicht nur
von Kindern wurde unser toter Fuchs in einem winzigen Käfig begutachtet: Dieses Tier steckt
in einer Todschlagfalle, als Zeichen dafür, dass Tiere auch auf diese unendlich schmerzliche
Art zu Tode kommen, meist erst nach minutenlangem Todeskampf. Dies beeindruckte die Leute sichtlich,
viele waren erschüttert. Neben Bannern und Schildern mit Infos und Sprüchen wie "Pelz
ist megaout", legten wir auch eine Blutspur (rote Farbe auf durchsichtiger Folie) in Richtung
Wöhrl, einem der letzten Modehäuser in Würzburg, das Echtpelz verkauft. Die Blutspur
war mit Resten von "Pelztieren" gesäumt - Mützen, Schals, etc. - Tiere, die der
Mode geopfert wurden. Pelz ist weder notwendig noch schön, denn nur Tiere sollten Pelz tragen.
Wir vertraten unsere Meinung, dass nichts das Tragen von Pelz rechtfertigen kann, Pelz out ist und
der Pelzhandel, der auch den Handel mit Hunde- und Katzenfellen nicht ausschließt, muss beendet
werden. Von einigen Besuchern des Infostandes bekamen wir viel Lob und positives Feedback und
solange es in Würzburg Pelz gibt, werden wir uns dagegen stark machen. |