Menschen für Tierrechte Würzburg e.V.
   

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Jäger sehen sich gerne als Naturschützer. Sie behaupten immer wieder, das natürliche Gleichgewicht seit gestört und der Mensch müsse regulierend in den Naturhaushalt eingreifen.
Das zeugt von Unkenntnis der Bedeutung der übrigen Regulationsfaktoren wie Mangel an Nahrung, an Lebensraum und Ruheplätzen, Krankheiten, Konkurrenzdruck und Stress, Störungen im Jahresrhythmus und Kälte. Jäger greifen permanent störend in den Naturhaushalt ein und verhindern so die Einstellung eines natürlichen Gleichgewichts. Die Jagd ist sogar eine maßgeblichen Ursachen für die aktuelle Gefährdung zahlreicher Tierarten. Dem Interesse am Jagen werden Natur-, Arten- und Tierschutzbelange zumeist bedingungslos untergeordnet. So z.B., wenn die Jäger sich für eine flächendeckende Jagd bis in Naturschutzgebiete und Nationalparks einsetzen oder selbst die Anlage von Biotopen vorrangig der Förderung jagdlich interessanter Arten dient.

16.12.05     Vortrag des Buchautors Thomas Winter zum Thema "Jagd - Naturschutz oder Blutsport?"