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Jagd
Jäger sehen sich gerne als Naturschützer. Sie behaupten immer wieder, das natürliche Gleichgewicht
seit gestört und der Mensch müsse regulierend in den Naturhaushalt eingreifen.
Das zeugt von Unkenntnis der Bedeutung der übrigen Regulationsfaktoren wie Mangel an Nahrung, an
Lebensraum und Ruheplätzen, Krankheiten, Konkurrenzdruck und Stress, Störungen im Jahresrhythmus und
Kälte. Jäger greifen permanent störend in den Naturhaushalt ein und verhindern so die Einstellung
eines natürlichen Gleichgewichts. Die Jagd ist sogar eine maßgeblichen Ursachen für die aktuelle
Gefährdung zahlreicher Tierarten. Dem Interesse am Jagen werden Natur-, Arten- und Tierschutzbelange
zumeist bedingungslos untergeordnet. So z.B., wenn die Jäger sich für eine flächendeckende Jagd bis
in Naturschutzgebiete und Nationalparks einsetzen oder selbst die Anlage von Biotopen vorrangig der
Förderung jagdlich interessanter Arten dient. |